ODA X5-2 ist da

Seit Januar 2015 ist die 4. Generation Oracle Database Appliance (ODA) verfügbar. ODA X5-2 ist erwartungsgemäß leistungsfähiger als alle ihre Vorgänger.

Welche Neuerungen bringt X5-2?
– fast doppelt so viele Prozessorkerne: 36 Cores/Knoten (insgesamt 72),
– der Hauptspeicher (256 GB/Knoten) kann auf 768 GB/Knoten erweitert werden,
– der InfiniBand Interconnect (40 Gb/s) ersetzt den bisherigen 10 GbE-Interconnect. Die Datenbank kann auf die InfiniBand Hardware direkt zugreifen. So werden Betriebssystemaufrufe vermieden und die Kommunikation zwischen den 2 ODA-Knoten ist schneller denn je,
– dreimal mehr Storage: insgesamt 64 TB HDD brutto. Der nutzbare Plattenplatz beträgt also bei normaler, zweifacher Spiegelung ~32 TB, bei dreifacher Spiegelung ~21.3 TB. Durch eine weitere Storage-Einheit kann der Plattenplatz verdoppelt werden,
– SSDs für häufig genutzte Daten. Der 1.6 TB Flash Cache ist zweifach gespiegelt und kann durch die optionale Storage-Einheit verdoppelt werden. Als Erinnerung: der in älteren ODAs eingebaute Flash war ausschließlich für die Redo Logs der Datenbank vorgesehen,
– ODA X5-2 ist größer geworden: die Basiskonfiguration beträgt 6U, die Storage Erweiterung ist 4U groß,
– ODA X5-2 unterstützt die Oracle Datenbankversionen 11g und 12c mit allen neuen Optionen, wie Multitenant und In-Memory. Ein großer Vorteil von In-Memory auf ODA ist der fehlertolerante In-Memory Column Store. Dieses In-Memory Feature setzt RAC voraus und ist nur auf Engineered Systems verfügbar.

Seit dem ersten Release im Oktober 2011 hat ODA eine spektakuläre Entwicklung durchlaufen. Weiter so!

ODA x5-2

Mehr Infos https://www.oracle.com/engineered-systems/database-appliance/index.html

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Oracle Database Appliance, Stand Juni 2012

Gestern hat das DOAG Regionalgruppentreffen Berlin/Brandenburg stattgefunden. Ich habe die Oracle Database Appliance vorgestellt und ein Update zu den unterstützten Features und Erweiterungen gegeben. Die Folien dazu sind hier verlinkt.
 

 
Die wichtigsten Updates sind:

  • es ist erlaubt an die Oracle Database Appliance einen externen NFS-Storage anzuschließen. Darauf können  auch Datenbankdateien gespeichert werden, zusätzlich zu Backups. So stellt der lokale Storage der Appliance (netto 4 TB) keine Einschränkung mehr dar.  Ist der NFS-Storage eine ZFS Storage Appliance von Oracle, so darf man darauf Hybrid Columnar Compression nutzen (letzeres ist kein Feature der Oracle Database Appliance, sondern mit  jeder Oracle Datenbank 11.2.0.3 EE auf Oracle Storage möglich);
  • alle Softwareagenten (zur Überwachung, Sicherung, Authorisierung,..) sind zugelassen. Die  White List von Agenten wird nicht weiter geführt;
  • es ist erlaubt Fremdanwendungen zu installieren. Die Anwendungen müssen für Oracle Linux 5.8 (Unbreakable Enterprise Kernel) und für die Oracle Datenbank 11.2.0.3 zertifiziert sein. Auf der Appliance muss die aktuelle Version des Appliance Managers (2.2) laufen. Erforderliche RPMs können beim Oracle Support angefordert werden.

Weitere Auskunft geben die aktuellen FAQs zur Oracle Database Appliance auf My Oracle Support > Note ID 1463638.1.

Überblickspräsentation zur Oracle Database Appliance

Meine Produktpräsentation für Oracle Partner. Die Webcasts wurden im November-Dezember 2011 gehalten.

Auszeichnung für die Oracle Database Appliance

CRN hat die Oracle Database Appliance (ODA) unter den besten Produkten des Jahres 2011 und als Beste Unternehmensappliance ausgezeichnet. Highlights sind u.a. die Integration von Sun-Hardware und Oracle Datenbank 11g, die Ausstattung der Maschine und das pay-as-you-grow Lizenzmodell.

Herzlichen Glückwunsch, ODA!